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Wie wirkt Wein auf die Potenz?

Viele Leute haben den Irrtum von einer positiven Wirkung des Rotweins auf den männlichen Körper gehört. Die Gerüchte über den positiven Einfluss der Alkoholgetränke sind falsch und klinisch unverifiziert.
Am häufigsten hoffen unerfahrene junge Leute auf den Effekt des Weins, die in den Beziehungen mit Frauen nicht sicher sind. Männer wollen ihr Selbstwertgefühl steigern und die Libido durch den Alkoholkonsum stärken, der ihre Selbstkontrolle senkt. Doch sie bekommen ganz gegenteilige Resultate und ihre Erektionsfähigkeit verschlechtern sich sehr. Wir erzählen Ihnen darüber, ob man durch Wein Erektionsstörungen bekommen kann.

In welchem Zusammenhang stehen Wein und Potenz?

Die stimulierende Wirkung, die nach einem oder ein paar Gläsern Wein entsteht, ist kurzdauernd und kann schlechte Auswirkungen haben. Am Anfang hat man kurze emotionelle Hochstimmung und das Verlangen, einen Intimkontakt zu haben. Infolge der sexuellen Stimulation erscheint eine unzureichende Erektion, die zum Eindringen in die Scheide ungeeignet ist.
Wenn der Mann während des Geschlechtsakts unter dem Alkoholeinfluss steht, kann er seine Aktivität nicht völlig kontrollieren. Das bedeutet, dass das Risiko der vorzeitigen Ejakulation oder der Schwächung der Erektion vor dem Sexualkontakt sogar bei der normalen Funktion des Geschlechtssystems besteht.
Ein regelmäßiger Konsum der Spirituosen (Weißwein, Rotwein etc.) bedingt eine schwere Alkoholsucht und den allmählichen Rückgang der erektilen und reproduktiven Fähigkeiten. Also, man kann durch Wein die Potenz sehr stark schwächen.
Eine Impotenz entwickelt sich stufenweise mit der Gewöhnung an den regelmäßigen Alkoholkonsum. Im Laufe von den ersten 2 Monaten nach dem Beginn eines exzessiven Weinkonsums bemerkt der Mann keine Veränderungen in seinem sexuellen Verhalten oder verbindet sie mit anderen Ursachen. Die Patienten glauben, dass diese Senkung der Stärke und Häufigkeit der Erektionen, die vorzeitige Ejakulation und die Libidosenkung mit Stress, der Unattraktivität der Partnerin, einer schlechten Laune, Übermüdung verbunden sind.
Die Entwicklung der anhaltenden Entzugserscheinung führt zu folgenden unangenehmen Auswirkungen:
  • Unfruchtbarkeit, die von der Unfähigkeit, einen vollwertigen Geschlechtsakt zu vollziehen, oder der Störung der Spermatogenese, einer mangelhafter Anzahl oder einer schlechten Spermienbeweglichkeit bedingt wird;
  • Schmerzempfindungen beim Sex. Starke Schmerzen werden beim Orgasmus/ Samenerguss beobachtet;
  • Senkung oder völliger Verlust der Lust auf Sex.

Wie wirkt Wein auf innere Organe?

Nicht nur die Genitalien, sondern auch alle anderen inneren Organe werden vom Alkohol beeinträchtigt.
Die Organe des Verdauungssystems leiden sogar nach dem einmaligen Alkoholkonsum. Ein starkes Getränk, das in den Magen-Darmtrakt gelangt, löst folgende Effekte aus:
  • eine aktive Produktion der Fermentstoffe;
  • Zerstörung der Schleimhaut und Magenwände;
  • Störung der Mikroflora;
  • Entstehung der Gastritis, eines Magengeschwürs, die ein Karzinom auslösen  können.
Die Blutzusammensetzung verschlechtert sich nach dem Alkoholkonsum. Dann verläuft die Deformität der Erythrozyten, die die Klümpchen bilden, die winzige Kapillarlichtungen bedecken. Außerdem werden die Dehydration des Körpers und der Mangel an Nährstoffen beobachtet, die für eine normale Funktion der Hirnzellen benötigt werden. Die Prozesse der Degradation der inneren Organe aktivieren sich, die Merkmale der vorzeitigen Alterung entstehen.
Wein erschwert die Arbeit der Atmungsorgane. Ein- und Ausatmungen werden laut und beschleunigt. Man fühlt den Sauerstoffmangel. Die Atemzentren werden beeinträchtigt, dazu erscheinen Stoffwechselstörungen und schwere Lungenschwellungen. Oftmals benötigen die Patienten medizinische Nothilfe bei dem Reflexkrampf des Kehlkopfs, dem Einfallen der Zunge oder dem Eindringen des Erbrochenes in die Atemwege.
Die Ärzte, die einen betrunkenen Mann untersuchen, finden folgende Symptome der der ZNS-Störungen:
  • Störungen der Koordination und Thermoregulation;
  • Wahn und Halluzinationen;
  • eine übermäßige Muskelspannung, Krampfanfälle;
  • Pupillenerweiterung;
  • Sauerstoffmangel der Nervenzellen;
  • eine starke Intoxikation.
Männer, die Wein trinken, leiden an der psychischen Überreizung, Senkung der Aufmerksamkeit, Gedächtnis- und Sprachstörungen. Durch die Alkoholsucht verliert man die Fähigkeit, die Wirklichkeit kritisch wahrzunehmen. Bei den Patienten mit der Entzugserscheinung kommt der völlige und unumkehrbare Persönlichkeitsabbau vor.
Es würde der Gesundheit gut tun, wenn man auf den Alkoholkonsum völlig verzichtet oder vernünftig konsumiert. Ein Glas pro Woche kann selbstverständlich nicht schaden.
Männer, die Potenztabletten anwenden, sollten sich merken, dass Potenzmittel in ungewünschte Wechselwirkungen mit Alkohol treffen können. Ein Glas Bier oder Wein kann die Wirkung des Potenzmittels nicht beeinträchtigen. Wer aber viel getrunken hat, soll auf die Anwendung der Potenztabletten verzichten, sonst können starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ausführliche Informationen zu den Wechselwirkungen zwischen Viagra und Alkohol, Cialis und Alkohol oder Levitra und Alkohol zusammen können Sie in unserem Blog lesen.