Der Blog zu Fragen der Gesundheit

Was ist ein Raucherbein?

Die obliterierende Endarteriitis kann zur Gangrän führen. Wissen Sie, dass das Raucherbein vom Rauchen bewirkt wird?
Ärzte nennen diese Krankheit die obliterierende Endarteriitis. Im Volksmund gebraucht man einen einfacheren Begriff, nämlich Raucherbein, da gerade die Leidenschaft für Zigaretten zu den Hauptrisikofaktoren dieser Krankheit gehört.
Schmerzen sollen nicht ignoriert werden
Als obliterierende Krankheiten gelten diejenigen, bei denen sich Gefäßlichtungen wesentlich verringern (oder Lichtungen anderes „rohrförmigen“ Organs). Die verbreitetste Krankheit davon ist die Arteriosklerose, die Bildung der Cholesterin-Plaque. Es ist bekannt, dass das Rauchen eine Arteriosklerose verursachen kann. Im jeden zehnten Fall befällt sie Männer über 45 Jahre. Und die andere Krankheit – Endarteriitis – wählt jüngere Männer im Alter von 20 bis 40 Jahre. Aber die Heilung des Raucherbeins ist möglich.
Im Laufe dieser Krankheit entwickelt sich an den Gefäßwänden der Beine eine Entzündung, die zur Störung des Blutkreislaufs und dann zum vollen Arterienverschluss führt, was auch zu den Durchblutungsstörungen in den Beinen führen kann. Es gibt einige Ursachen, die Entzündungen bewirken können, und eine davon ist der mehrmalige Arterienspasmus, der in erster Reihe die Raucher betrifft.

Was stellt das Anfangsstadium des Raucherbeins dar und wie sind Anzeichen dafür?

Man kann Anfangsstadium des Raucherbeins selbst bemerken. Die hauptsächlichen Symptome sind: wenn man 200-400 Meter durchwandert, fangen die Unterschenkel zu schmerzen an. Wenn man stillbleibt und sich ausruht, hören die Schmerzen auf. Ärzte nennen die Erscheinung das intermittierende Hinken, das auch zu den Anzeichen fürs Raucherbein gehört. In den verschleppten Zufällen bedrängen die Schmerzen auch in Ruhe und werden vom Verschwinden des Pulses im kranken Bein begleitet.
Die anderen wesenhaften Symptome des Raucherbeins sind, wenn die Beine im warmen Raum frieren und man sie sogar mit den warmen Socken nicht erwärmen kann. Besinnen Sie es lange nicht – wenden Sie sich an den Chirurgen: die Krankheit ist sehr schwer und lebensbedrohend. Im Falle des Fortschreitens entwickelt sich eine Gewebsnekrose mit der Bildung der Geschwüre oder sogar einer Gangrän.

Heilung des Raucherbeins: Sofort zum Arzt!

Nur auf den Anfangsstadien der Krankheit kann die Raucherbein-Behandlung konservativ mit den  Antiaggregationsmitteln durchgeführt werden. Doch praktisch hemmt nur die Raucherbein-Therapie mit den Arzneimitteln den Ablauf. Aber unabwendbar kommt ein Moment, wenn nur ein Chirurg helfen kann.
Die Operation ist die einzige Raucherbein-Behandlungsmethode, die alle Leiden wirklich beheben kann, die von den Schmerzen (häufig fürs ganze Leben) bewirkt werden. Und je früher eine Operation durchgeführt wird, desto besser. Auf dieser Stufe bestehen die zwei wirksamsten chirurgischen Eingriffe; jeder davon sichert die Durchblutung auf Umwegen der Läsion.
Die erste Operation am Raucherbein ist die femoralpopliteale Shuntanlage, wenn die Klappen, die sich auf der inneren Oberfläche der Hautvene des Schenkels befinden, mit Hilfe vom speziellen Instrument zerstört werden. Ihre Endungen werden auf einer Seite mit der femoralen und auf anderer Seite mit der poplitelialen Arterien zusammengenäht.
Die zweite ist die Arterialisation des venösen Blutflusses des Fußes, diese Operation am Raucherbein ist paradox. Dieselbe Vene wird nach der Zerstörung der Klappen mit der femoralen Arterie verbunden, woher das arterielle Blut nach unten durch das Venensystem hinströmt und den Sauerstoff und die Nutzstoffe ins „hungernde“ Bein trägt. Diese Raucherbein-Therapie ist die sichere Weise dieses Problem zu lösen.
Außer der eigenen Vene werden zur solchen Eingriffen Ptothesen aus den plastischen Massen gebraucht.
Die Untersuchung und die aktive Vorbereitung zu solchen Operationen umfassen in der Regel von 3 bis 5 Tagen, und der chirurgische Eingriff dauert von 1,5 bis 3 Stunden. Am 7.–8. Tag wird der Patient aus dem Krankenhaus entlassen.
Rauchen aufgeben
Wenn Sie mit Ihren einigen Beinen durch das Leben schreiten möchten, dann brauchen Sie unbedingt aufs Rauchen verzichten, weil das Raucherbein durch Nikotin entstehen kann. Der Tabakrauch enthält 4720 verschiedene Stoffe, die Zellen verletzen, die die Gefäßwand belegen, was die Entwicklung von Endarteriitis ermöglicht. Kohlenoxyd, das zum Bestand des Tabakrauchs gehört, führt zur Bildung vom Karboxyhämoglobin. Dieser Stoff verlagert das Hämoglobin in den roten Zellen des Blutes, und das Gewebe erhält weniger Sauerstoff. Und unter der Wirkung von Nikotin erhöht sich die Blutviskosität und Thromben bilden sich. Für die Beine, die von einer schweren Krankheit befallen sind, bedeutet all dies den Tod.
Auch soll man ständig auf den Cholesterinspiegel im Blut achten, besonders betrifft es diejenigen, bei denen eine Atherosklerose der unteren Extremitäten diagnostiziert wurde, weil der Cholesterinspiegel und das Rauchen verbunden sind. Das Hochziel, zu dem man erstreben soll, beträgt 5,2 mmol/l.
Bei dieser Krankheit sollen Sie den Salzkonsum begrenzen: Salz bewirkt die Gewebeschwellung, u.a. auch der Gefäßwände. Unbedingt achten Sie auf Ihr Gewicht: es ist schwer für die kranken Beine einen schweren Körper zu tragen.
Um mit dem Rauchen aufzuhören, können Sie Zyban kaufen. Fragen Sie Ihren Arzt, wie es Ihnen bei der Raucherentwöhnung helfen kann.